Herren 40

Herren 40 I TSG(Badenliga)

Von links oben nach vorne unten: Christoph Jöhle, Christof Herrmann, Mannschaftsführer Dirk Ammermann, Detlef Rabe,
Clemens Hertrich, Gregor Dietsche. Es fehlen Gereon Bechinger und Franz Wegscheider.

Herren 40 II TSG(1. Bezirksliga)

Wir stehen für: Innovation, Schlagfertigkeit, Flexibilität, psychische Stabilität und körperliche Fitness. Genau deswegen sind wir die 40/2!


Herren 40 III TSG (1. Bezirksklasse)

Von links:  Vladimir Mühlbach, Martin Burgmaier, Antonino Fiore, Timo Doser, Thomas Rebholz, Klaus Hamm, Eyup Ciftci, Stefan Hofmaier, Marc Estor
Es fehlen: Joachim Gretzmeier und Wolfgang Hein

Herren 40 IV TSG (1. Bezirksklasse)



Abschlussbericht der Herren 40 III von 2015

Die Vorbereitung:

Mit Spannung sind wir in die diesjährige Saison gegangen, da wir durch eine neue Staffeleinteilung in einer anderen Gruppe spielen mussten als letztes Jahr.

Man munkelt ja, dass der SV Litzelstetten hinter diesem ausgeklügelten Schachzug steckt. Vermutlich wollten sie nicht wieder kurz vor Schluss durch einen starken Gegner am Aufstieg scheitern.

Da wir nichts dem Zufall überlassen wollten, begaben sich 5 Spieler auf ein einwöchiges Trainingslager in die Türkei. Manche werden jetzt sagen: „Hahaha, Trainingslager, Erzähl’s Deinem Friseur.“ Wer aber Eyup kennt, der weiß, das Training absolut oberste Priorität hat.

So machten sich Timo, Wolfgang, Marc, Eyup und Thomas auf den Weg nach Side.

Programm war klar: Morgens 5 km Strandlauf, dann 3-4 Stunden Tennis (teilweise Einzeltraining), 2-3h Kraftraum und abends gemütliches 15km-Auslaufen.

OK, ich gebe zu, wir haben dann bereits ab dem ersten Tag den Plan etwas gestrafft.

Strand war viel zu kurz für den Strandlauf à also gestrichen. 3 Stunden Tennis war OK. Kraftraum nur die ersten 2 Tage, und das auch nur 30 Minuten. Das abendliche Auslaufen hätten wir gerne gemacht, viel aber absolut in die Essenszeit à also auch gestrichen.

Die Tennisplätze waren in einem super Zustand. Auch das Einzeltraining kam gut bei den Teilnehmern an (sofern sie den Platz gefunden haben).

Eigentlich sind wir immer zusammen zur Platzanlage gelaufen. Doch als Timo mit dem Einzeltraining dran war wusste er geschickt eine Abkürzung Richtung Tennisplätze zu nutzen. Leider entpuppte sich dies nicht gerade als cleverer Schachzug. Nachdem er die Richtung nicht mehr wusste, haben ihn ein paar freundliche Einheimische immer wieder in eine andere Richtung geschickt. Diese dachten sich bestimmt, sie könnten ihm so helfen, seinen konditionellen Stand zu verbessern. Nach gefühlten 8 km Umweg (der eigentliche Weg war 300m) und schweißüberströmt kam er dann doch noch fast „pünktlich“ (20 Minuten zu spät) zu seiner Trainerstunde. Der türkische Trainer war dann doch sehr überrascht wie gewissenhaft sich Deutsche für eine Stunde Einzeltraining aufwärmen.

Wer jetzt aber meint außer hartem Training haben die Jungs ja nichts gemacht, den muss ich leider enttäuschen. Trotz straffem Traininsplan machten wir einen halbtägigen Ausflug nach Alanya mit köstlichem Fischessen direkt am Hafen. Auch unseren kulturellen Horizont durften wir etwas erweitern indem wir eine innige Freundschaft mit einer netten Volleyballtruppe aus den neuen Bundesländern geschlossen haben. Mit diesen haben wir uns doch das ein oder andere Mal köstlich amüsiert und herzlich zusammen gelacht.

An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an unseren Reiseleiter und –organisator Wolfgang Hein.

 

Nun aber zu unserer Saison:

Wie nicht anders zu erwarten hat sich das harte Training schon gleich beim ersten Spieltag bezahlt gemacht und der erste Sieg gegen Herdwangen wurde eingefahren. Die Euphorie war natürlich groß.

Leider haben wir nicht bedacht, dass der ein oder andere aber vielleicht auch etwas übertrainiert ist und die nächsten beiden Partien gingen verloren.

Hierbei muss aber erwähnt werden, dass wir unsere Sportskameraden aus Bermatingen etwas aufbauen wollten nachdem sie zu diesem Zeitpunkt mit einer 0:4 und 1:18 –Bilanz gegen uns antreten mussten.

Anstatt vorne mitzuspielen ging‘s langsam Richtung Abstiegsstrudel und Siege mussten her. Wer uns kennt weiß aber, mit Druck können wir umgehen.

So gelangen uns gleich 2 Siege in Folge und der Abstieg war ein für allemal abgewendet. Einziger Wermutstropfen war der Bänderriss von Eyup, ausgerechnet noch an seinem Geburtstag (Eigendiagnose: da ist nichts kaputt).

Gott-sei-Dank ist er kein Arzt geworden... 

Zum letzten Spieltag erwarteten wir dann den TC Allensbach auf unserer Anlage.

Diese waren absoluter Meisterschaftsfavorit, hatten aber das letzte Spiel unglücklich verloren.

So ging es für sie um Alles. 

Wer uns kennt, weiß, dass wir absolut nichts herschenken und sich der Gegner den Sieg gegen uns erst verdienen muss.

So kämpften wir am letzten Spieltag noch einmal bis zum bitteren Ende, mussten uns dann aber doch nach hartem Kampf knapp mit 0:9 geschlagen geben.

Herzliche Gratulation an dieser Stelle zum Aufstieg!!!

Sicherlich hätten wir die Sache enger gestalten können, aber wir wollten nicht wieder als Favoritenschreck da stehen und einer Mannschaft vom Bodanrück den Aufstieg versauen.

Nächstes Jahr greifen wir auf’s Neue an und dann gelingt es uns vielleicht auch einmal vorne mitzuspielen.

Deshalb laufen jetzt schon die Planungen für 2 Wochen Trainingslager im Ural.

 

Sportliche Grüße

Thomas Rebholz

 

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:

Klaus Hamm, Matthias Burger, Michael Blattner, Thomas Wagner, Timo Doser, Martin Burgmaier, Matthias Fuchs, Wolfgang Hein, Eyup Citci, Marc Estor, Joachim Gretzmeier und Thomas Rebholz